• Christine Ubeda Cruz

Er gehört zu mir

Aktualisiert: 25. Okt.

Türschild Frau vom Main
Er gehört zu mir - wie der Name an der Tür

Du kannst nicht ohne. Weder drinnen, noch draußen. Du hast ihn dabei, wenn Du das Haus verlässt. Und ohne ihn kommst Du auch nicht zurück. Er muss immer mit. Gehört zu Dir. Wie Dein Name an der Tür. Begleitet Dich Dein Leben lang. Manchmal passt er nicht (mehr). Dann musst Du ihn austauschen. Und alles ist wieder gut. Und Du bist froh. Zuhause hat er einen festen Platz. Und idealerweise auch, wenn Du unterwegs bist. Dann ist er halt bei Dir. Er ist ein wichtiger Teil Deines Lebens. Du besitzt ihn als Gegenstand. Nutzt ihn aber auch digital. Und auch dann ist er immer bei Dir. Idealerweise.


Es gibt ihn für Spirituelles. Und als universelles Symbol der Menschheit, das Wissen und Mysterien repräsentiert. Oder als Machtsymbol. Bei Heiligen, heidnischen Göttern und mittelalterlichen Königen. Und er steht die Fähigkeiten des Menschen, sich Zugang zu Dingen materieller oder spiritueller Natur zu verschaffen.


Seine Historie reicht weit in die Menschheitsgeschichte zurück. Erste bestätigte Funde stammen aus der frühen Bronzezeit. Bereits in der Antike sorgte er für Sicherheit.


Na - hast Du eine Idee was ich meine? Ja - Nein - Vielleicht?


Noch ein paar weitere Hinweise gefällig? Es gibt ihn in groß und klein. Manchmal hat er einen Zapfen, Bart, Kralle, Reide. Oder einen Schaft, einen Zylinder, eine Halslänge und einen Rücken. Einige sind groß und schwer, andere klein bis sehr klein. Und wieder andere bestehen aus Zahlen, Buchstaben und Sonderzeichen.


Na jetzt ist alles klar - gelle?! Ich schreibe von einem



Schlüssel



Der Schlüssel ist ein Objekt, dass wir alle immer und ständig bei uns haben. Weil wir es brauchen. Und ja, er hat sich gewandelt. Anfangs wohl aus Holz, später als schweres, großes Eisengebilde, irgendwann auch aus Gold und noch viel später dann – wie heute meist gebräuchlich – aus Metall. Früher sehr einfach - denk nur mal den einfachen kleinen Schlüssel für einen Koffer, oder für Dein Tagebuch. Dann schon weiter „ausgefeilt“. Heute und weiter in die Zukunft geschaut, digital.


Er dient aber auch als imaginäres Medium. Denk nur an so Aussagen wie „ Der Schlüssel zum Glück“,“ Der Schlüssel zum Himmel“, „Der Schlüssel zum Erfolg“, "Der Schlüssel zum Herz". Da geht es so gar nicht um ein Metallteil oder Buchstaben-Zahlencodes sondern um Wege, Lösungen, Ideen, Anfänge etc.


Also ich bin nicht ohne ihn. Und kann auch nicht ohne. Er ist immer bei mir. Die reale Variante in der Hosen- oder Handtasche. Die virtuelle am besten im Kopf oder in meiner sicheren virtuellen Key-Box.


Wobei die Variante in meiner Tasche ist mir immer noch die Liebste. Den Schlüssel kann ich anfassen. Er begleitet mich. Gibt mir Sicherheit. Auch wenn ich mich verteidigen muss. Als Wurfgeschoss oder (eher harmlose) Picks-Waffe hat mein Schlüsselbund mir durchaus schon gute Dienste geleistet.


Ich mag ihn. Er gibt mir Sicherheit. Und die Gewissheit, dass ich damit Türen öffnen kann. Und hinter diesen Türen befindet sich mein Nest, meine Wohnung. In der ich gerne, sicher und behaglich lebe.


Ein schönes, ein beruhigendes Gefühl.


Wie ist Deine Verbindung zu Deinem Schlüssel oder Schlüsselbund?




Dieser Artikel ist im Rahmen der 22. #blognacht mit Anna Koschininski entstanden. Herzlichen Dank liebe Anna für den Impuls und für den "Zoom-Raum".



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