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  • Christine Ubeda Cruz

Jahresrückblick 2022: Was für ein Jahr! Hallo 2023. Neues Jahr. Neues Glück.

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Wolkenhimmel im Rückspiegel mit Postit "Never look back"
SEI REALISTISCH. ERWARTE WUNDER!

Und wieder ein bewegtes Jahr (fast) vorbei. Manche würden sagen: Ein Scheiß-Jahr! Und wiederum andere: Wieso??? War doch wie immer. Ja was denn nun?

Also: Was ist schlimmer als das Jahr 2022?

Richtig: Jahresrückblicke 2022. Sorry - liebe Judith Peters😜.

Aber: Richtig klasse ist die grandiose Challenge von Judith Peters – Jahresrückblog!

Wie auch immer: Jahresrückblicke haben ihre Berechtigung. Es kommt halt darauf an, was Frau daraus macht. Alles liegt im Auge des Betrachtenden…

Also blicke ich zurück. Ja - 2022 war aus vielen Gründen ein Scheiß-Jahr. Für viele von uns. Und für Einige noch viel mehr. Es ist viel Blödes, überaus Trauriges, Schreckliches und Verstörendes passiert. Da draußen in der Welt. Ganz in der Nähe und weit weg. Das darf zu Verunsicherung führen. Angst machen. Aber auch zu Besinnung. Zur Fokussierung. Auf die kleine Welt. Um einen herum. Auf das Hier und Jetzt. Jeden einzelnen Moment.

Ich möchte einen etwas anderen Jahresrückblick wagen. Weg vom großen Weltgeschehen, hin zu kleinen bis klitzekleinen Dingen. Erlebnisse und Ereignisse, die einfach geschahen. Aus denen ich lernen durfte.

Das wird eine persönliche, aber komplett unvollständige, Rückblick-Liste, die Dich vielleicht inspiriert, anders auf das zurückliegende Jahr zu blicken.


  • Der Sommer war schön!

  • Spiel bei Schmerzen nicht den Helden. Nimm eine Tablette und geh zum Arzt. Ich spreche hier aus schmerzhafter Erfahrung…

  • Die Fragen „Hab ich da wirklich „Bock“ drauf? Will ich das wirklich machen?“ sollte ich mir viel öfter stellen. Auch und vor allem bevor ich Dinge aus Verpflichtung oder Gewohnheit tue.

  • Es war - oft - ein freundliches und fröhliches Jahr. Freude auszuhalten fällt uns leicht.

  • Es war - leider auch - ein sehr trauriges Jahr. Trauer, Wut oder Enttäuschung versuchen wir zu verdrängen. Gar nicht gut…

  • Der Satz „Wer Visionen hat soll zum Arzt gehen“ ist gequirlter Blödsinn! Stimmt so überhaupt gar nicht. Also: Visionen zulassen, sie mit Liebe visualisieren und im Auge behalten. Hat bei mir funktioniert.

  • Auch ein Umzug, der nur 60 Meter oder 3 Häuser weit weg führt, ist ein Umzug. Ich hatte jedes Teil mindestens fünfmal in der Hand…

  • Weinen ist auch Therapie.

  • Statt Briefmarken kann ich einfach einen Code online kaufen. Es ist der Wahnsinn😜. Nur zum Briefkasten muss ich noch gehen. Funktioniert auch mit Paketen. Und die nimmt der freundliche DHL Fahrer sogar mit.

  • Visionen sind klasse. Siehe oben. Eine meiner Visionen war eine Terrasse. Visualisiert und bekommen. Und den sonnigsten Sommer ever! Mit fast 820 Stunden überragte die Sonnenscheindauer im Sommer ihr Soll von 614 Stunden (Periode 1961 bis 1990) um knapp 34 Prozent. (Quelle DWD) Ich sagte es wohl schon: Der Sommer war schön! (und ja, viel zu trocken!)

  • Eine Markise ist eine äußerst sinnvolle Angelegenheit, bei viel Sonne im Sommer ☀️

  • „Ich habe dazu keine Meinung“ ist ein Satz, den ich noch öfter benutzen möchte. Fällt mir schwer. Jedoch: Viele Debatten kommen auch ohne meinen Senf aus.

  • Arbeit ist nicht alles im Leben.

  • Alleinsein heißt nicht, sich von anderen abzuwenden, sondern die eigene Präsenz zu genießen.

  • Zauber der Zeit: Online-Bekanntschaften im echten Leben zu treffen. Und sofort zu spüren: Das passt! Danke ihr Lieben - der Schreibrebellin Angela , Andrea, Claudia, Trixi, Eva, Alexandra, Steffi… Und hier wage ich schonmal einen Ausblick: Wir sehen uns wieder in 2023!

  • Mutausbrüche tun so gut! Stellengesuch im Schaufenster sehen, einfach mal reingehen und fragen, zwei Stunden lustiges Zeug schwatzen und einen neuen Lieblings-Job bekommen. Und das auch noch bei Liebesdienste. Na, wenn das nicht Liebe auf den ersten Blick ist. Sorry, Lieblingsmann 💕Als wir uns vor 16 Jahren trafen, war es genauso und doch so ganz anders. Und das wird sich nie nicht ändern - versprochen!

  • Auch Online-Freunde sind Freunde. Danke Susanne, Trixi und einer großen Community bei Story.one für die aktive und moralische Unterstützung während meiner Corona-Infektion im Sommer.

  • Hotels sind (manchmal) nur Häuser, in denen man ein Zimmer mietet. Menschlichkeit oder gar ein wenig Fürsorge für Kranke scheint viel zu viel verlangt. KEIN Danke Astra Maris für GAR NICHTS.

  • Ganz großes Glück: Die Fragen und Aussagen einer zweieinhalb Jährigen zu erleben. Und damit verbunden die Einladung, die Welt mit Kinderaugen zu sehen. Ist sowas von "Ohm", im Hier und Jetzt...

  • Herrlich! Einfach abhängen mit Freund:Innen. Kluges und dummes Zeug reden, das eine oder andere Glas Wein trinken. Sein. Bleiben. Und immer wieder wiederholen.

  • Schreiben ist Medizin. Manchmal harte Arbeit. Oft ganz leicht. Ich tue es ständig. Und überall. Kanalisiert meine Gefühle und sortiert meine Gedanken. Manchmal… Und ab und an erfreut es meine Blog-Leser:innen.

Ich habe mir nie vorgenommen, zu schreiben. Ich habe damit angefangen, als ich mir nicht anders zu helfen wusste.

Herta Müller *1953



So in etwa war mein Jahr 2022. Ach ja, ich hatte es unter das Motto „Federleicht“ gestellt. Hat doch ganz gut funktioniert - oder?

Jetzt ist 2022 fast vorbei. Und es greifen so einige „Gesetzmäßigkeiten“. Mit dem Jahresrückblick sollte idealerweise die Planung für das nächste Jahr beginnen. Schon oft gehört. Und manchmal auch gemacht. Und dabei wenig bis nix gelernt. Denn: Das Leben hat sich bisher eher selten an meine Pläne gehalten. Hatte irgendwie eigene, ganz andere Vorstellungen. Deshalb:


ICH BEHALTE MEINE VORSÄTZE IN DIESEM JAHR FÜR MICH!

Und passe sie, situationsbedingt, immer wieder an.


Jedoch: Eine Vision habe ich! Neugierde auf 2023!

Ich freue mich drauf...


Treffen der Schreibrebellinnen in Hamburg



Summer in the City



Das Leben ist wie tanzen...








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